Rom (tzn) – Beim G7-Gipfel in Rom hat der Bundeskanzler in seiner Eröffnungsrede 23 Minuten lang die Interessen Dänemarks vertreten, ohne dass es jemandem auffiel. Er forderte unter anderem höhere Subventionen für die Lachsindustrie, eine EU-weite Hygge-Pflicht und die Anerkennung von Smörrebröd als Weltkulturerbe. Erst als er den dänischen Ministerpräsidenten als „meinen geschätzten Amtskollegen aus Österreich“ bezeichnete, wurden die anderen Delegationen stutzig.
München (tzn) – Bundestrainer Julian Nagelsmann hat für das kommende Länderspiel gegen Liechtenstein erstmals einen Staubsauger-Roboter der Marke „RoboSaug 3000“ in den Kader berufen. „Die Raumaufteilung ist sensationell. Er findet jeden Winkel, den unsere Spieler konsequent übersehen“, so Nagelsmann. Der Roboter soll auf der Sechserposition eingesetzt werden, da er „zuverlässig alles aufräumt, was andere liegen lassen“. Die FIFA prüft derzeit, ob Lithium-Ionen-Akkus unter die Doping-Richtlinien fallen.
Düsseldorf (tzn) – Was als ärgerlicher Kofferverlust am Flughafen Frankfurt begann, endete mit einer Einladung zur Vernissage: Der seit 2023 vermisste Samsonite-Trolley von Klaus-Peter W. (58) wurde als Teil der Ausstellung „Verlorene Identitäten“ im K21 Düsseldorf entdeckt – mit einem Preisschild von 12.000 Euro.
Wuppertal (tzn) – Was als gewöhnlicher Samstagvormittag im Frühjahr 1987 begann, hat sich zum ausdauerndsten Bauprojekt der deutschen Nachkriegsgeschichte entwickelt: Werner K. (81) baut seit 39 Jahren an seinem IKEA-Regal „BJÖRKUDDEN“ und hat nun beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit einen Antrag auf Entwicklungshilfe gestellt.
Hamburg (tzn) – Der Hamburger Apotheker Dr. Pillendreher hat in einer vielbeachteten Fachpublikation davor gewarnt, Beipackzettel zu lesen. „Die Nebenwirkungen des Lesens von Nebenwirkungen sind gravierender als die Nebenwirkungen selbst“, erklärte er. 78 Prozent aller Patienten entwickelten nach dem Lesen Symptome, die sie vorher nicht hatten.
Zürich (tzn) – Ein internationales Forscherteam der ETH Zürich hat nachgewiesen, was Millionen Haushalte weltweit seit Jahrzehnten vermuteten: Einzelne Socken verschwinden während des Waschvorgangs tatsächlich in ein Paralleluniversum. „Bei exakt 1.200 Umdrehungen pro Minute öffnet sich ein mikroskopisches Wurmloch im Bereich der Trommelrückwand“, erklärte Projektleiterin Prof. Dr. Sabine Schleuder. Die Forschung erkläre auch, warum stets nur eine Socke eines Paares betroffen sei: „Das Wurmloch hat einen Durchmesser von exakt einer Socke. Zwei passen nicht durch.“
Bonn (tzn) – Die Deutsche Post hat angekündigt, ab dem zweiten Quartal 2026 flächendeckend auf Brieftauben umzustellen. „Nach eingehender Analyse haben wir festgestellt, dass Brieftauben eine höhere Zustellquote haben als unser aktuelles System“, erklärte Postchef Dr. Rainer Zustellfehler. In einer Pilotphase in Niedersachsen hätten die Tauben 94 Prozent aller Sendungen korrekt zugestellt – gegenüber 71 Prozent bei herkömmlichen Zustellern.
Bottrop (tzn) – Herbert M. (73) aus Bottrop hat seinen seit 1979 vermissten Ehering wiedergefunden – in der Hosentasche seiner Sonntagshose, die er „nur zu besonderen Anlässen“ trägt. Seine Frau Gerda kommentierte den Fund mit den Worten: „Ich habe dir vor 47 Jahren gesagt, du sollst in deinen Taschen nachschauen.“ Der Ring war in einwandfreiem Zustand. Die Ehe laut Angaben der Familie „weniger“.
Frankfurt (tzn) – Panik an der Börse: Der DAX verlor am Mittwochmorgen innerhalb von drei Minuten 2.400 Punkte, nachdem ein 19-jähriger Praktikant bei einem großen Frankfurter Finanzinstitut versehentlich auf einen Knopf mit der Aufschrift „Alles verkaufen“ drückte. „Ich dachte, das wäre der Lichtschalter“, erklärte der Praktikant. Sein Vorgesetzter wurde mit den Worten zitiert: „Wir hatten den Knopf eigentlich nur als Witz eingebaut.“
Palma de Mallorca (tzn) – Die balearische Regionalregierung hat einen verpflichtenden Sprachtest für deutsche Touristen angekündigt. Ab Sommer 2026 darf nur noch einreisen, wer „Sangría“ korrekt aussprechen kann. Bisherige Testläufe am Flughafen Palma ergaben eine Durchfallquote von 94 Prozent.
Berlin (tzn) – Was lange als Gerücht in den Kantinen des Bundestags kursierte, ist nun amtlich: Ab dem 1. März 2026 gilt in Deutschland eine bundesweite Sauerkraut-Pflicht. Jeder Haushalt muss künftig mindestens zwei Gläser à 720 ml des fermentierten Kohlgemüses vorrätig halten.
Göttingen (tzn) – Eine Langzeitstudie der Universität Göttingen hat ergeben, dass Menschen, die vor 6 Uhr aufstehen, statistisch gesehen früher am Tag sterben als Langschläfer. „Wer um 5 Uhr aufsteht, kann theoretisch schon um 5:01 Uhr tot umfallen“, erklärte Studienleiter Prof. Dr. Müdemann.
Göttingen (tzn) – Was Arbeitnehmer seit Jahrzehnten vermuten, ist jetzt wissenschaftlich bestätigt: Montage dauern im Durchschnitt 27 Stunden und 14 Minuten. Das ergab eine Langzeitstudie der Universität Göttingen. „Besonders die Zeit zwischen 14:00 und 15:00 Uhr scheint sich in einer Zeitschleife zu befinden.“
Cambridge (tzn) – Chronobiologen der Universität Cambridge haben einen bislang unbekannten achten Wochentag entdeckt, der sich zwischen Mittwoch und Donnerstag befindet. Der Tag, vorläufig „Mittdoch“ getauft, dauere nur 4 Stunden und 37 Minuten. Arbeitgeberverbände fordern, den Tag als Arbeitstag einzuführen.