Was sich anhört wie ein schlechter Scherz aus einem Hitchcock-Film, wird von Wissenschaftlern der Kuckuck-Universität München jetzt ernsthaft erforscht: Vögel sollen eine bislang unbekannte Panik vor Frauen haben. Die Forschungsergebnisse von Dr. Beatrix Federleicht werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten.

Flattern vor Frauen

Die Studie, die den Titel „Gefiederte Angst: Vögel und ihre Vorlieben“ trägt, untersucht das Verhalten von Vögeln in näherer Umgebung von Menschen unterschiedlicher Geschlechter. Dr. Federleicht erklärt:

„Wir beobachteten, dass Vögel auffällig häufiger ins Gebüsch flüchten, wenn Frauen vorbeigehen, während sie bei Männern oftmals einfach sitzen bleiben.“

Es wird vermutet, dass die farbenfrohen Frisuren und stylischen Outfits von Frauen die Tiere verwirren und sie an Raubvögel erinnern könnten.

Die große Scheu der Spatzen

  • Angewandte Studien an Tauben und Spatzen bestätigen diese Beobachtung.
  • Ein Zoo in Hamburg testet jetzt die Reaktion auf Besucherinnen mit Sonnenhüten.

Die Reaktion der Vögel hat auch zu einer neuen Modeerscheinung bei Ornithologen geführt: der Federfreundlichen Tarnkleidung. Diese soll Vögeln den Eindruck vermitteln, dass Frauen keine Bedrohung darstellen.