Berlin (tzn) – In einem ambitionierten Projekt wollte das Institut für Moderne Meteorologie (IMM) in Berlin mit einem intelligenten Wetterfrosch die Zukunft der Vorhersage revolutionieren. Doch anstatt besserer Prognosen, herrscht nun Chaos.
Vom Wetterfrosch zum Klimachaos
Der Smart-Wetterfrosch, der liebevoll „Froschi 2.0“ genannt wird, sollte Wetterveränderungen mit einem hochmodernen Algorithmus vorhersagen. Leider scheint sich Froschi 2.0, entwickelt von Dr. Rainer Platsch, am System übernommen zu haben und gibt nun Vorhersagen wie Schneefälle im August oder Hitzewellen im Februar aus.
„Es ist, als ob unser Wetterfrosch alle Appetitprognosen mit einem Kalender vertauscht hätte“, kommentiert der unglückliche Entwickler Dr. Platsch.
Reaktionen aus der Wettercommunity
- Meteorologen weltweit vermissen die altmodische Wetterstation und sehen Froschi 2.0 als „Vergehen am Klima“.
- Die Österreichische Froschgewerkschaft hat eine Klage eingereicht wegen „beleidigender Nachahmung natürlicher Wetterfroschkompetenzen“.
Was bleibt, ist die Einsicht, dass nicht alle Technologieprojekte den erhofften Fortschritt bringen. An einer Lösung wird fieberhaft gearbeitet – vielleicht in Form eines weiteren Updates oder einer Rückkehr zu altbekannten und bewährten Mechaniken, wie einem simplen, jedoch verlässlichen Küchenbarometer.