Berlin (tzn) – In einer bahnbrechenden Studie hat der ADAC festgestellt, dass die Zahl der Handy-Sünder auf Berlins Straßen rapide ansteigt. Experten zufolge könnte die übermäßige Verwendung mobiler Endgeräte bald zur Einführung einer neuen Verkehrskategorie führen: dem Mobilgeräte-basierten Verkehrsteilnehmer.
ADAC präsentiert neue Risiken
Die Untersuchung zeigt, dass Handy-Sünder inzwischen einen beachtlichen Teil des Straßenverkehrs ausmachen. Franz Händchen, Leiter der Abteilung Verkehr und selbsternannter 'Digitalnative' des ADAC, erklärte:
„Das Handy ist mittlerweile fast ein fester Bestandteil des Straßenbildes. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir spezielle Fahrspuren für die geräteabhängigen Teilnehmer einrichten müssen.“
Die Studie ergab:
- 64% der Autofahrer geben zu, beim Fahren auf ihr Handy zu schauen
- 25% schreiben sogar Textnachrichten während der Fahrt
Verkehr und Technologie – eine riskante Mischung?
Kritiker warnen, dass diese Entwicklung zu einem Anstieg der Unfälle führen könnte. Ein neues Gesetz könnte bald eingeführt werden, das die Nutzung von Handys beim Fahren erlaubt, solange man auch gleichzeitig einen Kaffee in der anderen Hand balanciert.
Die Berliner Regierung erwägt, die Handy-Nutzung in das Schulverkehrstraining aufzunehmen, um zukünftige Generationen besser auf diese Art des Multitaskings vorzubereiten.
Reaktionen der Bürger
Während einige die Studie als notwendigen Weckruf sehen, sind andere skeptisch. Mobilgeräte-Enthusiast Max Mustermann meint: „Ich fahre besser, wenn ich meine Nachrichten checke, weil ich dann konzentrierter bin.“
Ob der Vorschlag ernst genommen wird, bleibt abzuwarten. Der ADAC jedoch plant, die Studie im nächsten Jahr zu wiederholen, um die Entwicklung im Auge zu behalten.