Die maritimen Rettungskräfte der Lübecker Bucht staunten nicht schlecht: Ein Buckelwal, der sich auf einer Sandbank festgesetzt hatte, befreite sich in der Nacht ganz alleine. Jetzt, beflügelt von seinem Erfolg, plant der Wal, eine Selbsthilfegruppe für gestrandete Meerestiere zu gründen.
David gegen Goliath der Ostsee
Der Wal, liebevoll „Sandy“ genannt, nutzte die Gelegenheit, um über seinen Seesäuger-Therapeuten, Dr. Flipper von Delfino, seine Absicht kundzutun, anderen Meerestieren zu helfen.
„Die Befreiung aus meiner misslichen Lage hat mir gezeigt, dass ich anderen helfen kann, ihre inneren Sandbänke zu überwinden“, so der Berater in einer exklusiven Unterwasser-Pressekonferenz.
Gelebte Solidarität in der Unterwasserwelt
- Geplant ist ein wöchentliches Treffen im örtlichen Delfinarium
- Exklusive Workshops zu den Themen „Flossenschlag-Techniken“ und „Sandbanken-Meditation“
Die Beweggründe von „Sandy“ erfreuen sich großer Unterstützung. Meeresschildkröten, die sich in Plastikmüll verirren, und Delphine mit Sonarstrahl-Problemen haben bereits Interesse bekundet.
Der Ausblick des Ozeaniums
„Sandy“s Bemühungen könnten in Zukunft nicht nur Meerestiere, sondern auch die lokale Tourismusbranche beleben. Erste Verhandlungen zu einer Reality-Doku über das Gruppenleben laufen bereits, mit dem Arbeitstitel „Gestrandet und stolz drauf“.