Berlin (tzn) – Der Traum von gemütlichen Shisha-Abenden könnte bald zum teuren Luxus werden. Ein neues Steuervorhaben der Bundesregierung könnte die Preise für Shisha-Tabak drastisch erhöhen und so passionierten Rauchern das entspannte Blubbern erschweren.
Kalkulierte Härte gegenüber Raucherluxus
Der Vorstoß, die Preise zu verdoppeln, wird von Experten wie Dr. Phil Luftschloss von der „Deutschen Raucherinitiative“ als „unkalkulierbarer Eingriff in die gepflegten Rauchgewohnheiten unserer Nation“ gewertet.
„Wir haben bereits Alternativmodelle gesehen, bei denen die Raucher auf günstigere Aromen wie Puddingpulver umgestiegen sind“, erklärte Luftschloss.
Während Hochrechnungen zeigen, dass der Tabakgenuss mit erheblichen Mehrkosten verbunden werden könnte, regt sich Widerstand insbesondere bei den beliebten Shisha-Cafés.
Neue Herausforderungen für die Café-Kultur
Einige „Shisha-Baron“s in der Hauptstadt erwägen kreative Alternativen, darunter:
- Tabak-Tauschbörsen
- Bring-Deinen-eigenen-Tabak-Tage
- DIY-Tabak-Workshops
Doch auch Tabak-Sommeliers wie Klaus Rauchsäule warnen: „Billig Alternativen könnten schnell die gesamte Atmosphäre verpuffen lassen.“
Rauchzeichen am Horizont
Die Verhandlungen über die Preiserhöhung sind noch nicht abgeschlossen, doch viele sehen in dieser Wertsteigerung eine Chance, nachhaltiger und gesünder zu rauchen – wenn auch durch vorher unvorstellbare Kosten bedingt. Bis dahin bleibt abzuwarten, wie sich die Shisha-Kultur in Deutschland entwickeln wird. Vielleicht wird es schon bald eine Renaissance der Wasserpfeife geben – diesmal mit frischen Äpfeln anstelle von teurem Tabak.