Frankfurt (tzn) – Der deutsche Flugriese Lufthansa ist bekanntlich kein Freund des Chaos, weder am Boden noch in der Luft. Doch nun zieht die Airline Konsequenzen aus den jüngsten Vorfällen mit gefiederten Eindringlingen: Paraglider und Drachenflieger sollen drastisch in ihrem Flugverhalten eingeschränkt werden.

Vogelflug als „Luftpiraterie“

Der Vorstand der Lufthansa hat eine neue Rechtsvorschrift eingeführt: Jegliche Form von „nicht genehmigtem Einflug“ in den Lufthansa-Luftraum wird als Luftpiraterie betrachtet. Dies schließt nicht nur Vögel, sondern auch alle Arten von Paraglider- und Drachenflug-Aktivisten ein.

  • Strengere Kontrollen in Flughafenregionen
  • Einrichtung eines Anti-Papagei-Kommitees
  • Spezialausrüstung zur Erkennung und Abwehr von Luftsportlern

Ein Sprecher der Lufthansa, Herr Karl Luftikus, betonte, dass es insbesondere bei Papageien und Kakadus, die für ihre häufigen Eintänze berühmt sind, zu Problemen kommen könnte. Eine neue Luftsport-Taskforce soll nun die Himmelslagen prüfen und unbefugte Flüge im Vorfeld melden.

Ausblick und Reaktionen

Die Reaktion aus der Luftsport-Community war gemischt: Während einige die Maßnahmen als Vernachlässigung ihrer Interessen betrachten, sehen andere eine Chance zur intensiveren Kollaboration mit den Airlines. Experten wie Dr. Alfred Falke aus dem Institut für aviatische Konfliktforschung sehen eine Überregulierung als potenzielles Sicherheitsrisiko: „Wir müssen die Vögel schützen und ihre Bedürfnisse mitberücksichtigen.“

Ob sich die neuen Maßnahmen als effektiv erweisen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Bis dahin hofft man bei Lufthansa auf einen „ruhigen Himmel“ und einen reibungslosen Betrieb über den Wolken.