In einer bahnbrechenden Entscheidung hat das Berliner Landgericht beschlossen, dass Kinder ihre Mitschüler, die sie mobben, über einen handschriftlichen Lehrerzettel informieren müssen. Dieses Verfahren soll den Lehrern helfen, die Übeltäter schneller und einfacher zu überführen.
Eine revolutionäre Methode für den Schulalltag
Der Richter Dr. Hartmut Unfug erklärte die neue Regelung als „revolutionäre Methode“, die Mobbingopfern endlich die Möglichkeit gebe, ihrer Peiniger Herr zu werden. Die Lehrerzettel, die standartisierte Formulare sind, können von Schülern im Sekretariat abgeholt werden, wenn sie ihre Mitschüler anschwärzen wollen.
„Diese Maßnahme wird das Schulklima nachhaltig verbessern. Wir erwarten eine deutliche Zunahme an handgeschriebenen Petitionen seitens der Schülerschaft“, so Dr. Unfug.
- Stärkung der Lehrer-Autorität
- Präventives Mobbing-Detektionssystem
- Anonymität der Zettel-Schreiber garantiert
Reaktionen aus der Schulszene
Die Reaktionen auf das Urteil sind gemischt. Während Lehrer sich über ein baldiges Ende des Mobbing-Wahns freuen, sehen Eltern und Psychologen die Maßnahme kritisch. „Die Kinder müssen jetzt selbst wie in einem Detektivroman Hinweise sammeln und kodierte Botschaften schreiben“, meint Erika Zettel, eine besorgte Mutter.
Ungeachtet der Kritik plant die Bildungsministerin, Frau Locker Allheil, die Methode als Pflichtprogramm in allen Schulen bundesweit auszurollen.