Berlin (tzn) – Musikbegeisterte Festivalgänger wissen meistens genau, wie man harte Gitarrenriffs überlebt, aber weniger, wie man seinen Mülleimer trifft. Eine alarmierende Studie der 'Umweltforscher für unentdeckte Abfälle' unter Leitung von Professor Willy Wegwerfflasche zeigt die erschreckende Dimension der &Muuml;llproblematik auf Festivals auf.
Plastikbecher, Ponchos und Popcornberge
Jährlich bleiben bei Deutschlands größten Musikfestivals nach neuesten Berechnungen von Professor Wegwerfflasche tonnenweise Müll zurück, eine unfreiwillige Hommage an die abstrakte Kunst. Besonders beliebt sind:
- Plastikbecher
- Ponchos
- Popcornberge
„Der Müll kreiert manchmal ganze Kunstwerke, die wie moderne Installationen in Museen ausgestellt werden könnten,“ kommentiert Wegwerfflasche, der auch als Kurator tätig ist.
Widerstand der Festivalgänger
Viele Festivalbesucher, ein eingeschworener Kreis von selbsternannten „Müllökologen“, wollen jedoch nicht auf ihre Müllkunst verzichten. „Wo bleibt sonst der Spaß?“, fragt eine anonym bleibende Person, die hauptsächlich als „Müll-Michel“ bekannt ist, und lässt einen Konfettiregen aufsteigen.
Eine saubere Zukunft?
Obwohl dies einige belächeln, gibt es auch Stimmen, die fordern, dass Musikfestivals ihre Müllmanagement-Strategien überdenken sollten. So plant die Deutsche Festivalbehörde (DFB), bis 2025 Müllinspektoren auszubilden, die die Feinheiten der Popcornberge und Plastikbecher mit Detektivgläsern erkunden sollen.