Berlin (tzn) – Kein Skandal weit und breit: Nach einer ruhigen Berlinale ohne nennenswerte Kontroversen sieht sich das Filmfestival gezwungen, eine „Skandal-Selbsthilfegruppe“ zu gründen. Diese Initiative soll zukünftig dafür sorgen, dass immer ein passender Skandal zur Hand ist, um die mediale Aufmerksamkeit zu sichern.

Der „Skandal-Selbsthilfegruppe“ auf der Spur

Hans-Werner Donnerschlag, der neue Leiter der Berlinale, erklärt: „Ohne Skandale sind wir wie ein Film ohne Vorspann – langweilig und schnell vergessen.“ Die Selbsthilfegruppe wird sich wöchentlich treffen, um potenzielle Skandalideen zu sammeln und vorauszuplanen.

  • Regisseure, die sich öffentlich zerstreiten
  • Falsch verstandene Statements von Schauspielern
  • Unpassende und aus dem Kontext gerissene Auftritte auf dem roten Teppich

„Wir müssen die Skandalproduktion professionalisieren.“, erklärt Dr. Emma Eklat, Expertin für mediale Aufmerksamkeit an der Universität Skanda-Leerdam.

Reaktionen aus der Glamourwelt

Die Reaktionen aus der Filmwelt sind geteilt. Während einige das Vorhaben als „brillante Innovation“ betrachten, sehen andere den Ruf des Festivals in Gefahr. Marlene Widerspruch, eine aufstrebende Nachwuchstalent-Agentin, meint: „Künftige Stars sollten sich darauf einstellen, dass sie ‘dank’ dieser Gruppe immer auf dem Sprung sein müssen, etwas Kontroverses zu tun.“