Jüterbog (tzn) – Wer glaubt, aus einem Waldbrand könne nichts Gutes entstehen, hat die Kreativität der Stadt Jüterbog unterschätzt. Der Brand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz soll künftig als spektakuläre Touristenattraktion genutzt werden. Lokale Politiker und Pyro-Experten sind überzeugt: Das Feuer hat die perfekte Kulisse für einen erlebnisorientierten Natururlaub geschaffen.
Meetings im Flammenkreis: Der neue Konferenztrend
Eine eigens einberufene Taskforce unter der Leitung von Dr. Feuerstein Gluth, dem berühmten Pyro-Tourismus-Experten, hat bereits Konzepte entwickelt, um den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. Geplant sind:
- Heisse Events: Konferenzen und Meetings direkt im Flammenkreis
- Pyro-Safaris: Fackelwanderungen durch die Glutlandschaft
- Gluth-übernachtungen: Schlafen unter dem Sternenhimmel auf rekultivierten Lichtungen
„Wir wollen den Besuchern die Möglichkeit geben, eine zündende Zeit zu erleben, ohne sich die Finger zu verbrennen“, erklärte Gluth. In naher Zukunft sollen auch eigene Feuerwehr-Trainingscamps ins Konzept aufgenommen werden.
Experten loben Innovation
Selbstverständlich bleibt der Schutz von Umwelt und Besuchern an erster Stelle. Konkrete Vorsichtsmaßnahmen sollen garantieren, dass die geballte Hitze nicht überschäumt und der Funke auf die Gäste überspringt. „Es ist die perfekte Gelegenheit, ein neues Marktsegment zu erschließen“, so die Tourismusforscherin Prof. Dr. Pyra Dorn.
Reaktionen aus der Reisebranche sind überwiegend positiv. Einige skeptische Stimmen könnten mit Blick auf das Potenzial aber schnell verstummen.