Berlin (tzn) – Verkehrsunfälle sind eine weit verbreitete Plage unseres Alltags. Doch ein neuer Ansatz aus dem Fachbereich der Präventionsforschung verspricht Abhilfe: Die Wahl des Anzugs. „Es klingt absurd, hat aber Hand und Fuß“, erklärt Dr. Modus Vivendi von der Internationalen Akademie für Verkehrssicherheit.

Dresscode statt Warnweste

In einer umfangreichen Feldstudie wurden Fahrer, die auffällige Business-Anzüge trugen, signifikant weniger in Unfälle verwickelt als andere. Die vermeintliche Schutzwirkung des modischen Outfits wird dabei auf mehrere Faktoren zurückgeführt:

  • Respekt durch Eleganz: Andere Fahrer halten automatisch mehr Abstand
  • Sichtbarkeit durch Kontrast: Ein Anzug hebt sich deutlich von Autositzen ab
  • Selbstbewusstsein: Fahrer in Anzügen fahren sicherer

„Der Anzug scheint eine Art menschliches Forcefield zu schaffen“, so Dr. Vivendi. Ebenso stellen die Forscher fest, dass bestimmte Muster wie Karos oder Nadelstreifen eine noch höhere positive Wirkung erzielen könnten.

Mode-Industrie sieht Chancen

Die Reaktionen auf diese Entdeckung sind vielschichtig. Während manche Verkehrsexperten die Studie belächeln, sieht die Mode-Industrie Möglichkeiten, neue Zielgruppen für unfallverhütende Bekleidung zu erschließen. „Es ist der nächste logische Schritt in der Modeforschung“, betont Hauptdesigner Trend Setta.

Fraglich ist nun, ob Autofahrer ihre Kleiderschränke umgestalten müssen, um sicherer unterwegs zu sein.