Berlin (tzn) – Die Linke hat in einem kühnen Vorstoß gefordert, dass in allen bundesdeutschen Restaurants kostenloses Leitungswasser angeboten werden soll. Doch bereits jetzt formieren sich die ersten Widerstände: Die Mineralwasser-Lobby sowie einige beunruhigte Restaurantbetreiber sprechen von einem tiefen Eingriff in die wirtschaftliche Freiheit.
Kostenloses Wasser – Ein Angriff auf die Freiheit?
Laut einem Sprecher der neu gegründeten Vereinigung 'Für Freiheit und Sprudel' (FFS) sei diese Forderung nichts weniger als ein direkter Angriff auf die deutsche Esskultur. „Was kommt als nächstes?“ fragt sich der Vorsitzende Friedrich Brause, „kostenloser Sauerstoff an der Bar?“
„Wenn wir jetzt damit anfangen, Leitungswasser kostenlos abzugeben, wird das den Markt für vermeintlich edles Mineralwasser regelrecht austrocknen,“ erklärte der fiktive Wasser-Experte Johannes Quellenreich in einer Pressekonferenz. „Wir müssen das verhindern!“
Der Plan der Linken im Detail
- Jedes Restaurant soll verpflichtet werden, Leitungswasser kostenlos anzubieten.
- Die Einführung eines „Wasser-Checks“ zur Sicherstellung der Wasserqualität.
- Eine nationale Aufklärungskampagne mit dem Titel „H2Ohne-Kosten“.
Ein Sprecher der Linken verteidigte den Plan vehement: „Es geht uns vor allem darum, dass Menschen ohne soziale Einschränkungen hydratisiert werden können. Dass die Mineralwasser-Produzenten das als Bedrohung wahrnehmen, zeigt doch nur, wie wichtig diese Maßnahme ist.“
Reaktionen und Ausblick
Während in einigen Teilen des Landes bereits über eine Eventualsteuer auf Mineralwasser gesprochen wird, planen Aktivisten eine „Wasser-Revolte“, bei der sie symbolisch Wasserflaschen ins Meer kippen wollen.
In der Gastronomie-Branche sieht man diesem Vorhaben jedoch weiterhin skeptisch entgegen. Eine Umfrage des Instituts „Sprudellosius“ zeigt, dass 68% der Gastronomiebetriebe in Deutschland ernsthaft darüber nachdenken, stattdessen auf „kostenlosen Methan-Kaffee“ umzustellen.