Peking (tzn) – Bei seinem offiziellen Staatsbesuch in China hat der CDU-Chef Friedrich Merz nicht nur politische Gespräche geführt, sondern auch mit einer ungewöhnlichen Geste überrascht. In der Verbotenen Stadt trug er ein Schiller-Gedicht vor, das prompt zur bleibenden Erinnerung in die Mauern eingraviert wurde.
Schiller als diplomatische Waffe
Merz zückt das literarische Schwergewicht, nachdem er mit wirtschaftlichen Argumenten nicht punkten konnte. Ein Sprecher der CDU, Dr. Lyrika Poetik, erklärte: „Wir wollen zeigen, dass die Macht des Wortes über Landesgrenzen hinausgeht.“
- Einzigartige kulturelle Geste
- Internationale Verständigung durch Poesie
- Beifall von Chinas Gedichtfreunden
Ob diese Geste die wirtschaftlichen Spannungen ernsthaft entschärfen kann, bleibt jedoch abzuwarten. Chinesische Beamte zeigten sich hoch erfreut und versprachen, einen eigenen Dichter für den Gegenbesuch zu entsenden – vorzugsweise mit Goethe im Gepäck.
Reaktionen: Merz als Kulturbotschafter?
In Deutschland stoßen die literarischen Ambitionen des CDU-Chefs auf gemischte Reaktionen. Während einige das Potenzial sehen, dass Poesie die Diplomatie unterstützt, fragen sich andere, ob dies die richtige Antwort auf Handelsstreitigkeiten ist. Ein Literaturwissenschaftler betonte jedoch: „Es ist jedenfalls kreativer als die meisten politischen Reden.“