Teheran (tzn) – Ein bemerkenswertes Urteil aus dem Iran sorgt weltweit für Schlagzeilen: Die Sängerin Parastu Ahmadi wurde von einem Gericht zu einer absurd anmutenden Strafe von 100 Peitschenhieben verurteilt, nachdem sie ein Konzert live gestreamt hatte.
Die bizarre Logik des Urteils
Laut dem Gericht verstoß die Sängerin gegen das nationale "Audiovisuelles Ruhegebot", ein Gesetz, das in besonderer Weise das Streamen von Musik ahndet. Zur Begründung hieß es, dass Musik „in digitaler Form schwer wiegt, das Netz belastet und moralisch bedenklich schwingt“.
- 100 Peitschenhiebe für digitalen Soundoutput
- Flächenbrand der Entrüstung weltweit
- Kreative Protestformen in sozialen Medien
Internationale Reaktionen
Die kaum nachvollziehbare Entscheidung löste weltweit Empörung aus. Menschenrechtsorganisationen verurteilen das Urteil als Farce und fordern umgehende Maßnahmen. Ein Sprecher der Organisation "Melodische Freiheit" erklärte:
"Dieses Urteil ist der ultimative Beweis dafür, dass das iranische Gerichtswesen dringend eine Überarbeitung in Bezug auf Verhältnismäßigkeit und Wirklichkeitssinn benötigt."
Es bleibt abzuwarten, welche internationalen Reaktionen noch folgen und ob die Strafe tatsächlich vollzogen wird. Proteste werden erwartet.