Berlin (tzn) – In einem leidenschaftlichen Statement zur aktuellen Flüchtlingspolitik hat CSU-Politiker Alexander Dobrindt eine gewagte These aufgestellt, die selbst die erfahrensten Politexperten in Staunen versetzt. Laut Dobrindt sei die beste Methode, sich der Gefahr von Flucht zu entziehen, einfach nicht zu flüchten.
Fluchtvermeidung als neue Strategie?
Dobrindt erklärt, dass die einfachste Lösung sei, die Fluchtursachen direkt zu vermeiden, indem man gar nicht erst daran denkt, zu flüchten. Dies habe bereits in der Vergangenheit bei anderen Problemen, wie dem Übergewicht durch Fast Food, funktioniert: „Einfach nicht zum Burger greifen und das Problem ist gelöst!“ so Dobrindt.
„Dieser Ansatz könnte viele Probleme lösen, wenn er nur ernst genug verfolgt würde“, lobt Prof. Dr. Bernd Biedermeier vom Institut für Unwahrscheinliche Politikfolgen.
Empörung und Gelächter in den Reihen der Opposition
Die Opposition reagiert mit Hohn und Spott, aber auch mit «„ernster Besorgnis“». Einige Abgeordnete sehen in Dobrindts Aussage den Beweis, dass seine politische Vorstellungskraft hinter Mond und Mars zu verorten sei. Auch die Sozialen Netzwerke sind nicht weniger zynisch. Hashtags wie #FluchtLogik und #Nichtflüchten trendeten binnen Minuten.
Ob Dobrindts Vorschlag langfristig auf fruchtbaren Boden fällt, bleibt abzuwarten. Doch eines steht fest: Die Debatte um Flucht und Vertreibung hat mit dieser neuen Dimension der politischen Ironie einen weiteren unerwarteten Wendepunkt erreicht.