Beim diesjährigen CDU-Parteitag machten technische Probleme die geplanten digitalen Abstimmungen unmöglich. Die Delegierten mussten kurzerhand auf Stift und Papier zurückgreifen und sich so an eine fast vergessene Ära erinnern.

Digitalisierung trifft Realität

„Es war, als hätte jemand die Zeitmaschine aktiviert“, scherzte der fiktive digitale Innovationsbeauftragte der CDU, Herr Byte Weichenstein. Das unerwartete Szenario führte dazu, dass Stimmzettel mit viel Geduld und einigen langen Schlangen ausgefüllt wurden.

  • Der geplante Livestream der Auszählung musste abgesagt werden.
  • Delegierte klagten über Schreibkrampf und Stiftmangel.
  • Zur Aufbewahrung der Zettel wurde eine ehemalige Wahlurne aus den 60er Jahren reaktiviert.

Positive Seiten der analogen Abstimmung

Manche Teilnehmer sahen jedoch positive Aspekte im traditionellen Verfahren. „Endlich konnte ich wieder sehen, wie Papier in Aktion aussieht“, sagte ein Delegierter.

Die CDU verspricht, die Digitalisierung für den nächsten Parteitag vorzubereiten und weitere analoge Pannen zu vermeiden. „Nächstes Mal sind wir sicher, dass wir die Abstimmung komplett über ein handliches Faxgerät abwickeln können“, so Weichenstein trotz allem optimistisch.