In Norderstedt wurde feierlich der neue Betriebshof für E-Busse eröffnet. Doch neben der Freude über die moderne Infrastruktur gibt es auch Überlegungen, wie die Kommunikation im Stadtverkehr verbessert werden kann. Das Verkehrsministerium plant nun eine einheitliche Hupfrequenz für alle E-Busse.

Verkehrskommunikation 2.0

Dr. Horst Trötenberg, Experte für akustische Signale, erklärte auf der Pressekonferenz: „Eine einheitliche Hupfrequenz könnte nicht nur das akustische Stadtbild harmonisieren, sondern auch die Verkehrssicherheit erhöhen.“

  • Verkehrsteilnehmer sollen sofort erkennen, ob ein Hupsignal von einem E-Bus oder einem traditionellen Fahrzeug stammt.
  • Die Frequenz soll auf 440 Hz abgestimmt werden, um das Ohr nicht unnötig zu belästigen.

Die Stadt Norderstedt zeigt sich begeistert und plant bereits, die Frequenz in anderen Bereichen der öffentlichen Infrastruktur zu integrieren, etwa bei Ampelsignalen.

Reaktionen aus der Bevölkerung

Einige Anwohner sind skeptisch. So meint einer: „Wenn ich das Hupen schon kenne, wie soll ich dann noch wissen, ob das überhaupt ein richtiger Bus ist oder nur jemand, der gerne hupt?“

Ungeachtet der Bedenken wird die Stadt im Laufe der nächsten Monate ein Pilotprojekt starten. Erste Ergebnisse sollen nach der Sommerpause vorgestellt werden.