In Ulm herrscht Aufruhr. Ein massiver Rohrbruch hat etwa 100 Haushalte von der Wasserversorgung abgeschnitten. Doch die Ulmer Bürger wissen sich zu helfen: Sie haben prompt den „Tag des Trinkwasser-Ersatzes“ ausgerufen.

Vielfältige „Ersatz-Trinkwasser“-Initiativen

Lokale Supermärkte berichten von einer deutlichen Zunahme der Verkäufe von alternativen Getränken. Statt Wasser füllen die Anwohner ihre Kühlschränke mit:

  • Bier
  • Limonade
  • Almdudler

„Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Apfelsaft für die Dusche im Angebot ist“, erklärt Dr. Rainer Durst von der Hochschule Ulm, der eigens für diese Krise zum Experten für alternative Körperpflege ernannt wurde.

Stadtverwaltung reagiert überrascht und erfreut

Die Stadt Ulm hat inzwischen Ankündigungen gemacht, dass ein Wasserlieferdienst eingerichtet wird. Außerdem plant sie einen „Tag des Bieres“ als Zeichen der Dankbarkeit für die kreative Art und Weise, wie die Bürger mit der Krise umgehen.

„Ulm zeigt einmal mehr, dass es aus der Not eine Tugend machen kann. Vielleicht gründen wir einen neuen Feiertag: den „Tag des Flaschenwassers““, kommentierte Bürgermeisterin Anna Sprudel.

Prognosen von Experten der Hochschule Ulm zufolge, könnte sich diese neue Art des „Wasser“-Konsums bereits in den nächsten Wochen zum Trend entwickeln. Bleibt abzuwarten, ob der Rohrbruch für einen nachhaltigen Wandel in den Trinkgewohnheiten der Stadt sorgt.