Berlin (tzn) – In einem gewagten Stück Ingenieurskunst wird in Hellersdorf derzeit ein Schwimmbad für stolze 35 Millionen Euro errichtet. Doch eine entscheidende Komponente für den Komfort der Besucher fehlt: warme Duschen.
Warum warm duschen, wenn es kalt geht?
Auf die Frage, warum sich für kaltes Wasser entschieden wurde, antwortete der Projektleiter Prof. Dr. Hans Eisklotz: „Mit dieser innovativen Sparmethode wollen wir nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die Abhärtung unserer Besucher fördern.“
Eiskalte Visionen
- Verbrauch von Heizenergie sinkt um 100%
- Härtetest für Hellersdorfer Wasserliebhaber
- Mögliche Anziehung von Eisbädern als Winter-Attraktion
Einige Besucher sind weniger überzeugt von dem Konzept. Frau Kaltfüßiger, regelmäßige Schwimmbadgängerin, klagt: „Erst frieren wir im Winter, jetzt auch im Schwimmbad. Da ist ein Handtuch ja fast Kuschelzeit!“
Zukunft des Schwimmbad-Erlebnisses
Ob das Schwimmbad mit diesem Konzept wirklich viele Schwimmer anziehen wird, bleibt fraglich. Es ist jedoch bereits als bestes „Energiesparkonzept“ für den Innovationspreis der Stadt nominiert, was zeigt, dass selbst eiskalte Ideen heiße Diskussionen entfalten können.