In einer spektakulären Rettungsaktion hat die Feuerwehr von Kleinkleckersdorf am Wochenende ihre neue Drohnentechnik in einem bislang undenkbaren Szenario eingesetzt: zur Verfolgung und Einfang von entlaufenen Ponys und Eseln.

Tiere auf Abwegen

Die Tiere waren am frühen Morgen aus einem nahegelegenen Streichelzoo entflohen und hatten sich auf einen Ausflug ins Dorf begeben. Für die Feuerwehr von Kleinkleckersdorf, die bisher vorrangig mit Bränden und Katze-im-Baum-Situationen zu tun hatte, war dies eine ungewohnte Herausforderung.

  • Drohnenpilot Hans Hölzl sorgte für eine punktgenaue Verfolgung.
  • 24 entlaufene Tiere wurden erfolgreich aufgespürt.
  • Einzug des Drohnenflugs in den kommunalen Notfallplan wird erwogen.

Expertenmeinungen

„Diese Verfolgung war ein Meilenstein der tierischen Rettungskultur,“ so sagt Prof. Dr. Klaus Knallkopf, Experte für innovative Hilfeleistungen. Sein Kollege, der Tierverhaltensforscher Dr. Max Schlaukopf, ergänzt: „Vielleicht wollen die Tiere ja einfach nur mal die Drohnen sehe, die sie in Filmen gesehen haben.“

Nachdem die Drohne die Spur entdeckt hatte, gelang es der Feuerwehr, alle Tiere unbeschadet einzufangen und zum Ausgangspunkt zurückzubringen. Die Feuerwehr plant nun, Drohnen auch in anderen Situationen einzusetzen, etwa um den Verkehr an der einzigen Ampel im Ort zu regulieren.