Es sollte ein Meilenstein der Digitalisierung werden, doch die Umstellung der Berliner Verwaltung auf die E-Akte entwickelt sich zu einem Marathonlauf ohne Zielgerade. Nachdem erste Testvorgänge bereits zu chaotischen Aktenstapeln geführt haben, hat man sich nun entschieden, auf die schnelle und bewährte Schneckenpost zurückzugreifen.
„Effizienter und umweltfreundlicher“
Laut dem neu ernannten Schneckenpost-Beauftragten, Dr. Helmut Kriechmann, eröffnet die Umstellung auf das analoge System ganz neue Möglichkeiten der Übermittlung.
„Die Schneckenpost ist nicht nur ökologisch wertvoll, da sie keinerlei Emissionen verursacht, sondern auch äußerst zuverlässig und biologisch nachhaltig,“ erklärt Kriechmann. „Unsere Schnecken sind quasi unbestechlich.“
Reaktionen aus der Wirtschaft und Verwaltung
Die Reaktionen aus der Wirtschaft und Verwaltung sind überwältigend positiv. Eine neu initiierte Studie von Prof. Dr. Theo Schneckerl von der Uni Potsdam zeigt auf, dass „die zunehmende Zahl von Schnecken auf den Bürofluren erwiesenermaßen die Arbeitsmoral sowie die Geduld der Mitarbeiter steigert“.
- Verstärkung des Teamgeists durch gemeinsames Schneckenaussetzen
- Geringere Stressemissionen durch entschleunigten Postverkehr
- Vermeidung von Missverständnissen durch automatisierte Schneckenrouten
Auch der Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, zeigt sich ser überzeugt und sieht die Aktion als wegweisende Initiative, die sogar international Wellen schlagen könnte.